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Thomas Maurenbrecher
Vita
Wie es zum Schreiben kam und damit weitergeht
Geboren 1940. Kindheit und Jugend am Niederrhein und in Oberbayern. Studium der Volkswirtschaftslehre, kaufmännische Täigkeit. Krise und Neuorientierung: Studium der Soziologie und Ethnologie. Forschungs- und Lehrtätigkeit in mehreren Ländern. Sozialarbeit mit türkischen Migrantenfamilien. Gemeindepsychiatrische Arbeit mit psychisch Kranken. Ich lebe seit 2005 als freier Schriftsteller in Berlin.
Mit dem Schreiben begann ich Anfang der 80er Jahre. Auslösend war das Bedürfnis, mehr auszudrücken als in der Alltagskommunikation üblich ist. Mehrere Aufenthalte in türkischen Dörfern mit ihrer noch bestehenden Erzählkultur legten meine eigene Erzählkompetenz frei.
Meine Geschichten und Romane entstehen aus konkreten Erlebnissen, den Erzählungen anderer und dem Bedürfnis, Zeitprobleme anders in den Blick zu rücken.
Schwerpunkte
Prosa und Erzählungen
Veröffentlichungen
Erählungen:
1983: "Der Uraltonkel und das Meßer"
1998: "Eine Kraftnatur"
"Istanbul mein anderes Leben"
1999: "Die Vögel sind nicht gekommen"
"Ich im Gespräch mit mir"
2001: "Puddingkörper"
"Nach dem Medizinrad"
2003: "Die Kochgabe"
"Europa und der Stier"
"Wenn ich tausendmal aufstünde"
2004: "Tante Cornelia mit den Savannenhänden"
"Manhattanlachs"
2006: "Balußa"
2007: "Regenfälle"
2008: "Afrika in der Ankerklause"
Texte:
2007: "U–U–U–Bahn und woanders in Berlin"
"Der Türkenmarkt"
"Das Musikinstrumentenmuseum"
"Die Philharmonie"
2008: "Im Stelenfeld"
Abriß und Aufbau"
Dissertation:
1985: "Die Erfahrung der externen Migration. Eine biographie– und interaktionsanalytische Untersuchung über Türken in der BRD"
Romane:
1992: "Songül die letzte Rose"
1999: "Zwei Nasen im Wind"
2001: "Im Freundeskreis. Außer sich"
2007: "Mecklenburg forever"
Essay:
2008: "Omnibus – Volkserhebung –Volk"
Aktuelles:
2006 produzierte ich als Audio–CD das Hörspiel "Große Gesten", das beim Hörspielpreis der Leipziger Buchmesse in die Endrunde kam.
Das aktuelle Romanprojekt Brasilien ist abgeschlossen. Es hat den Titel "Ein viel versprechender Rucksack". Protagonisten des Romans sind Albert, ein deutscher Schriftsteller in der Lebenskrise, und Gina, eine willensstarke brasilianische Eurythmistin und Lehrerin in Sao Paulo. Die entstehende Liebe zwischen den beiden scheitert schließlich. Doch durch die hautnahe Berührung mit den Lebensbedingungen von Straßenkindern in den Favelas, die er ihr verdankt, wird der Schriftsteller ein Stück weit aus seiner endlosen Selbstbespiegelung herausgerüttelt.

